Apple kremt autoindustrie um: karten direkt ins cockpit
apple kremt Thursday, den 23. Juli bekannt, dass die Karten-Navigation künftig direkt in Autos eingebunden wird – ohne iPhone. Ab 2027 wird das kommende Elektro-Pickup von Ford mit der neuen MapKit for Automotive-Software laufen.

Revolution in der fahrzeugnavigation: schluss mit dem iphone-spiegelbild
Die Zusammenarbeit mit Ford markiert Apples erstes Projekt, Karten nativ in Fahrzeugsystemen zu betreiben. Das neue Tool, MapKit for Automotive, ersetzt die bisherige Spiegelung des iPhones. Stattdessen werden natürliche Sprachbefehle, Echtzeit-Verkehrsinformationen und speziell auf Elektroautos zugeschnittene Routen mit Ladepunkten direkt in die Bord-Displays des Ford Universal Electric Vehicle Platforms projiziert.
Ford als erster Automobilhersteller nutzt bereits jetzt das neue SDK. apple betont, dass die Karten-Erfahrung weltweit die beste sei und freut sich, diese Technologie in das innovative Elektrofahrzeug von Ford zu integrieren. Eddy Cue, Senior Vice President of Services und Health bei Apple, kommentierte die Partnerschaft.
Gurman enthüllt den strategischen Hintergrund: Ford sei ein kluger, unglamouröser Partner, der perfekt zu Apples Strategie passt. Anders als bei CarPlay, das bisher nur bei Aston Martin Einzug gehalten hat, ist Ford eine etablierte, in den USA produzierte Marke. CEO Jim Farley hat die Zusammenarbeit trotz der Konkurrenz offen unterstützt.
Google unter Druck: Die Einführung von Apple Maps in Ford-Fahrzeugen stellt Google vor eine Herausforderung. Derzeit setzen Ford-Elektroautos auf Android Auto und Google Maps – nun erhält Google einen ernsthaften Konkurrenten im Bereich der Fahrzeug-Dashboards. Die Auswirkungen sind bereits spürbar.
Was bedeutet das für Autofahrer? Im Moment betrifft die Änderung lediglich das noch unangekündigte $30.000 UEV Pickup. CarPlay bleibt weiterhin verfügbar, sodass Besitzer nicht mehr zwischen iPhone und Android wählen müssen. Es ist jedoch offen, ob Apple das Angebot auf andere Automobilhersteller ausweiten wird. Gurman erwartet weitere Partnerschaften. Für Apple bedeutet diese Entwicklung, dass das Unternehmen seine Software zunehmend in verschiedenen Bereichen einsetzen kann – fernab von der eigenen Auto-Vision. Die Entscheidung für Ford ist ein intelligenter Schachzug, der die Aufmerksamkeit von aufwendigen Marketingkampagnen ablenkt.