At&t überarbeitet tarife: mehr datenvolumen, höhere kosten für top-kunden
Die US-amerikanische Telekom-Gigant at&t hat seine Tarifstruktur überarbeitet. Für Kunden gibt es sowohl günstigere Einstiegspreise als auch teurere Optionen für Premium-Dienste. Die Änderungen betreffen die Tarife Value 2.0, Extra 2.0 und Premium 2.0.

Günstigerer einstieg, teurere extras
Der Tarif „Value 2.0“ ist ab 50 US-Dollar pro Leitung verfügbar und bietet 5 GB Premium-Daten, 3 GB Hotspot-Daten sowie unbegrenztes SMS-Versenden in über 200 Länder. Eine wichtige Neuerung: Die ersten 5 GB Daten werden auch bei hoher Netzfrequenz nicht gedrosselt. Allerdings wurde das Hotspot-Datenvolumen im Vergleich zu den früheren Starter-Tarifen von 5 GB auf 3 GB reduziert.
Der Mittelklasse-Tarif „Extra 2.0“ bietet auf 100 GB Premium-Daten und 50 GB Hotspot-Daten auf. Er erscheint als die attraktive Option für die meisten Nutzer.
Wer maximale Flexibilität sucht, wird mit dem „Premium 2.0“-Tarif belohnt. Dieser beinhaltet unbegrenzte Datenvolumen in den USA, Kanada, Mexiko und 20 lateinamerikanischen Ländern, 100 GB Hotspot-Daten und 4K-UHD-Streaming. Ein zusätzlicher Vorteil: Ein kostenpflichtiger Watch- oder Tablet-Plan kann pro Leitung um 50 % reduziert werden.
Im Vergleich zu anderen Anbietern positioniert sich AT&T mit dem Premium-Tarif ähnlich wie Verizon. T-Mobile bietet seinen Spitzen-Tarif um 10 US-Dollar mehr an. Dennoch liegt der Einstiegstarif Value 2.0 mit 50 US-Dollar 15 US-Dollar unter dem Angebot von Verizon und 10 US-Dollar unter dem von T-Mobile.
Die Anpassungen zeigen, dass AT&T auf eine differenziertere Preisgestaltung setzt. Während die Basisnutzer profitieren, müssen Premium-Kunden mehr bezahlen, um die zusätzlichen Leistungen zu erhalten. Diese Strategie ist ein deutliches Zeichen für den Wettbewerbsdruck im Telekommunikationsmarkt.