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Meta kündigt massive entlassungen an: bis zu 20 % der belegschaft betroffen

Die Nachrichten sind beunruhigend: Meta plant drastische Entlassungen. Das Social-Media-Giganten-Unternehmen erwägt eine Reduzierung der Arbeitskräfte um bis zu 20 %, was potenziell 15.800 Stellenabbau bedeuten könnte. Diese Entscheidung folgt auf eine Phase des aggressiven Ausbaus im Bereich Künstliche Intelligenz.

Die strategie hinter den kürzungen

Die strategie hinter den kürzungen

Laut internen Berichten bereitet sich das Management auf den Personalabbau vor, indem Führungskräfte bereits Pläne für die Umsetzung entwickeln. Die Entlassungen sind Teil einer umfassenden Umstrukturierung, die mit dem ambitionierten Ziel einhergeht, in KI-Datenzentren in den kommenden Jahren 60 Milliarden US-Dollar zu investieren. Gleichzeitig werden lukrative Verträge angeboten, um Spitzenforscher für ein neues Superintelligenz-Team zu gewinnen.

Die Entscheidung scheint nicht zufällig. Während das Unternehmen massiv in neue Technologien investiert, sieht es sich mit zunehmendem Wettbewerb konfrontiert. Die Einführung von Threads, der Konkurrenz zu X (ehemals Twitter), war zwar ein großer Erfolg, aber auch ein Zeichen der Notwendigkeit, sich neu zu positionieren.

Die Aktie von Meta reagierte prompt. Am Freitag fielen die Kurse um 3,83 %, und auch im Nachmittagshandel verzeichnete die Aktie einen weiteren Rückgang. Dies bringt Meta näher an den 52-Wochen-Tiefpunkt als an den Höchststand, eine deutliche Signalisierung der Unsicherheit.

Interessanterweise hat Threads in kürzester Zeit einen beachtlichen Nutzeranstieg verzeichnet. Die App erreichte innerhalb von fünf Tagen 100 Millionen Nutzer, übertrifft damit sogar den bisherigen Rekord von ChatGPT. Aktuell zählt Threads mehr als 450 Millionen Nutzer, während X zwischen 550 und 600 Millionen Nutzer hat. Auf mobilen Plattformen übertrifft Threads sogar X in der Anzahl der täglich aktiven Nutzer.

Mark Zuckerberg rechtfertigte den Namenswechsel von Facebook zu Meta im Jahr 2021 damit, dass der Name nicht länger das gesamte Spektrum der Unternehmensaktivitäten widerspiegelte. Die aktuelle Strategie scheint nun eine noch radikalere Neuausrichtung zu implizieren.

Es ist eine bittere Pille für viele Mitarbeiter, doch die Investitionen in KI und der aggressive Wettbewerb lassen kaum eine andere Option offen. Die Kürzungen sind ein Zeichen, dass selbst Technologiegiganten in Zeiten des Wandels um ihre Zukunft kämpfen müssen.

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