SpaceX droht den US-Mobilanbietern – T-Mobile-CEO relativiert Gefahr
SpaceX droht den großen US-Mobilanbietern Verizon, AT&T und T-Mobile. SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell erwartet, Kunden von den etablierten Anbietern abzuwerben, da ihre Dienste „besser“ seien würden.
Shotwell deutet Kundenabwanderung an
Seit der Äußerungen von Elon Musk und Shotwell während der Q2-Ergebnisanruf von SpaceX die Pläne des Unternehmens für den Mobilfunkmarkt in den Fokus gerückt haben, ist die Diskussion über SpaceXs Zukunftspläne stark aufgewärmt.

Femtocellen und Starlink
SpaceX plant, Femtocellen – kompakte Basisstationen zur Verstärkung von Mobilfunkverbindungen – auf bestehende Starlink-Satelliten zu platzieren, um die Kosten für den Bau von Mobilfunkmasten und den Erwerb von Frequenzen zu senken.

T-Mobile-CEO relativiert Bedrohung
T-Mobile-CEO Srini Gopalan hält die Bedrohung durch SpaceX für übertrieben. Gopalan übernahm im November letzten Jahres die Position von Mike Sievert und führte T-Mobile bereits mit einer digitalen-first Strategie ein, die die Nutzung der T-Life App für alle Transaktionen vorsieht.
Mögliche Übernahme durch SpaceX
Eine Übernahme von T-Mobile, Verizon oder AT&T durch SpaceX wäre aufgrund der Beteiligung von Deutsche Telekom an T-Mobile schwierig. Eine Fusion von T-Mobile und Deutsche Telekom würde die wertvollste Telekommunikationsgesellschaft der Welt hervorbringen. Die hohen Schulden der Betroffenen, insbesondere bei Verizon und AT&T, würden eine Übernahme zusätzlich erschweren.
Regulatorische Hürden
Unabhängig davon, welchen Anbieter SpaceX angreifen will, wären regulatorische Genehmigungen der FCC und des DOJ erforderlich.