6G: europa plantet den nächsten mobilfunk-sprung – und 5g ist noch nicht geschichte

Die Ära des 2G und 3G ist definitiv vorbei. Auch das 4G wird bald Geschichte sein. Während die Diskussion um das 5G noch andauert, blickt Europa bereits sehnsüchtig zum 6G. Doch bevor die nächste Generation Einzug hält, gibt es noch einige Hürden zu meistern – und ein überraschendes Detail, das die Zukunft der Mobilfunktechnologie prägen könnte.

6G: der nächste große schritt – aber wann ist er realität?

6G: der nächste große schritt – aber wann ist er realität?

Nach fast sieben Jahren des Ausbaus ist das 5G in Spanien mittlerweile weit verbreitet. Doch die Technologie ist noch lange nicht perfekt. Und während die ersten 5G+-Systeme (auch bekannt als 5G SA) auf den Markt kommen, arbeiten die Telekom-Giganten bereits an der nächsten Revolution: dem 6G. Die Spezifikationen für diese neue Generation werden derzeit im 3GPP-Konsortium festgelegt. Das Hauptfrequenzband für 6G soll bei 6 GHz liegen. Ein Spektrum, das aktuell in den USA für WiFi genutzt wird.

Die Europäische Kommission hat das Radio Spectrum Policy Group (RSPG) mit der Aufgabe betraut, die Nutzung dieses Spektrums zu prüfen. Das RSPG schlägt vor, den Frequenzbereich zwischen 3,8 und 4,2 GHz für 6G zu nutzen, wobei bestehende Mobilfunkmasten weiter genutzt werden können. Im Innenbereich sollen zudem Frequenzen zwischen 470 und 694 MHz eingesetzt werden, die derzeit von der terrestrischen Digitalfernsehen-Übertragung (TDT) genutzt werden. Dies würde den Ausbau von 6G erheblich vereinfachen, da keine neue Infrastruktur errichtet werden müsste.

Qualcomm ist nicht der einzige Akteur im 6G-Bereich. Auch MediaTek setzt verstärkt auf künstliche Intelligenz (KI), 6G und WiFi 8, um eine