70-Jähriger fährt scooter auf autobahn - polizei interveniert sofort
Einer der seltsamsten Verkehrsunfälle des Jahres: Ein 70-jähriger Mann fuhr auf einer Autobahn in Großbritannien mit einem Elektroscooter. Das ist alles andere als eine übliche Erscheinung auf einer Schnellstraße, auf der ein Höchstgeschwindigkeitslimit von 112 km/h gilt.
Geldgehen mit dem scooter auf der autobahn - polizei stoppt den 70-jährigen
Die Polizei erhielt den Anruf, nachdem der Mann auf der M11, einer wichtigen Ost-West-Autobahn im Vereinigten Königreich, mit seinem Elektroscooter gesehen wurde. Die Beamten entschieden, dass die Situation eindeutig gefährlich war und intervenierten sofort.
Der 70-Jährige wurde sanft an der Seite des Fahrstrenges angehalten und nachfolgend zu seinem Auto geleitet, damit ihn niemand mehr überfuhr. Eine Strafverfolgung fand nicht statt, da die Befürchtung besteht, dass der Mann überfahren werden könnte, wenn er nicht sofort entfernt würde.

Scooter auf der autobahn - ein riskantes unterfangen
Die M11 ist ein wichtiger Verkehrsweg für Autos, Lastwagen und Busse. Ein Elektroscooter, der maximal 13 km/h fahren kann, passt hier nicht ins Bild. Ein Fahrzeug mit viel geringerer Geschwindigkeit als das umliegende Verkehr ist ein unerwartetes und gefährliches Element auf einer Autobahn.
Hinzu kommt, dass die Fahrer, die auf der Autobahn unterwegs sind, nicht auf ein so langsam fahrendes Fahrzeug achten, das plötzlich vor ihnen auftaucht. Eine Kollision wäre fast einzuhalten.
Der Vorfall erinnert an die Regeln, die in Großbritannien für Elektroscooter gelten. Laut dem Highway Code, dem britischen Straßenverkehrsgesetz, sind diese Fahrzeuge auf Autobahnen generell verboten.
Die Polizei hat den 70-Jährigen aufgefordert, sein Elektromobil in Zukunft nur noch auf Fußgängerzonen, Radwegen und anderen befahren zu lassen, wo sein geringes Geschwindigkeitslimit keine Gefahr darstellt.