Banker kneel before the altar of capital: 15,000 million dollars in the next weeks' ipo storm

Die Bankiers haben sich auf ein riskantes Unterfangen eingelassen: bis Ende April mehr als 15 Milliarden Dollar durch direkte Börseneinführungen (IPOs) zu generieren. Doch die euphorische Stimmung steht im krassen Kontrast zu der globalen Volatilität, die durch die diplomatischen Spannungen um den Iran und den Straßengeben von Hormus ausgelöst wird und die fragile Stabilität der Märkte bedroht.

Der kampf ums geld, während der krieg zum boersen kommen könnte

Der kampf ums geld, während der krieg zum boersen kommen könnte

Die Erfolgschance dieser massiven Börsenwelle, die diese Woche von der Industriefirma Madison Air Solutions Corp. mit einer 2,23 Milliarden Dollar umfassenden IPO angekündigt wurde, ist entscheidend für den gesamten Sektor. Denn diese Aktienstarts werden das Appetit der Investoren messen, bevor im Juni die erwartete Börsenpremiere von SpaceX folgt. Doch das Phantom der Inflation, das aus einem langwierigen Konflikt im Nahen Osten resultieren könnte, scheint noch nicht in die Bewertungen einbezogen zu sein.

Nur sechs Tage nach dem letzten Waffenstillstand haben bereits mehr als eine Dutzend Unternehmen ihre Börsenprospekte vorgelegt oder ihre Aktien direkt an den Markt gebracht. Diese Woche sollen bis zu 4,6 Milliarden Dollar generiert werden, was die beste Woche für den Kapitalmarkt seit Ende letzten Jahres ausmachen könnte.

Zu den prominenten Akteuren gehört Bill Ackman, der sein geschlossenes Investmentfonds und sein Hedgefonds formell in den Handel gebracht hat. Madison Air, ein Unternehmen für Filter-Systeme, hofft, seine Börsenliste mit dem Rückenwind von institutionalen Investoren zu stärken, die bereits ein Viertel der Angebotsgröße verpflichtet haben. Gesundheits- und Industrieunternehmen wie Blackstone Inc. und Biotec-Firmen treten in den Kampf ein, weil diese Branchen im Gegensatz zu anderen Sektoren resilience gegen geopolitische Unsicherheit aufweisen.