Cpu- und hauptplatzenverkäufe kollabieren - ram- und ssd-engpässe verursachen ausverkauf

Die Engpässe an RAM und SSD sind längst bekannt, und ihre Auswirkungen auf den Hardwaremarkt werden immer drastischer. Nun meldet sich auch die CPU-Gemeinschaft zu Wort, da Bestellungen mit Monaten von Verspätung einlaufen und Preise um 10 bis 15 Prozent angehoben werden.

Die kette reagiert auf engpässe

Die kette reagiert auf engpässe

Die prekäre Situation im Bereich der Speichermedien und SSDs wirkt sich zunehmend auf andere Hardwarekomponenten aus. So verkauften die deutschen Online-Händler MindFactory im ersten Quartal 2026 dramatisch fewer CPU- und Hauptplatinen als im Vorjahr. Während sie im Januar 2025 etwa 25.000 dieser Teile absetzten, ging der Umsatz im selben Monat 2026 auf etwa 1.000 exemplare zurück. Das ist ein Rückgang von 13 mal im Vergleich zu den schwächsten Perioden des Vorjahres.

Das Ausbleiben neuer CPU- und Hauptplatzenlieferungen führt zu einer Engpässe auf dem Markt. Denn viele Kunden, die sich noch nicht für ein neues System entschieden haben, verzögern ihre Bestellungen. Dadurch erhöht sich der Druck auf die verfügbaren Vorräte, was den Preisdruck auf die noch verfügbaren Exemplare erhöht.