Die größten fehlschläge der dotcom-bubble: wo ging alles schief?

Die Dotcom-Bubble der späten 90er war ein Phänomen, das viele Investoren und Unternehmer zu großen Risiken verleitete. Als die Technologie zum ersten Mal die traditionellen Grenzen überwinden und grenzenlose Möglichkeiten eröffnete, strömten Milliarden in neue, digitale Unternehmen. Doch die meisten davon überlebten nicht das erste Quartal.

Pets.com: die geschichte einer erfolgreichen marketing-kampagne

Pets.com war eine Online-Plattform, die tierische Nahrung und Spielzeug anbot. Ihre beeindruckende Werbekampagne, die sogar einen Super-Bowl-Spot umfasste, machte sie zu einem der bekanntesten Neulinge. Doch ihre Verluste pro Lieferung waren so hoch, dass sie nur 268 Tage nach dem Börsengang Pleite gingen.

Webvan: die traum von einem automatisierten lebensmitteleinkauf

Webvan: die traum von einem automatisierten lebensmitteleinkauf

Webvan war ein Versuch, den Lebensmitteleinkauf revolutionär zu machen. Die Firma investierte 1,2 Milliarden Dollar in riesige Automatisierungsanlagen und eine Flotte von Lastwagen. Doch die teure Infrastruktur war nicht ausreichend vor der Nachfrage abgesichert, und Webvan ging Bankrott, bevor die Kunden sich an die neue Form des Einkaufs gewöhnt hatten.

Das Schicksal von Pets.com und Webvan war nur das Beginn einer langen Liste von Dotcom-Unternehmen, die die Hoffnungen ihrer Investoren bitter enttäuschten. In den folgenden Jahren sollten sich noch mehrere namhafte Firmen von der Bildfläche vanished, darunter WorldCom, Boo.com, eToys.com, Kozmo.com, GeoCities, Flooz.com, GovWorks und DrKoop.com.