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Gasp: krieg im persischen golf – märkte stürzen ab

Die Weltmärkte befinden sich in einem freien Fall. Der Ausbruch des Krieges im Persischen Golf am Samstag hat eine Welle der Panik ausgelöst, die sich rasend schnell über die Finanzmärkte ausbreitet. Die Ölpreise sind auf über 100 Dollar gestiegen – ein deutliches Zeichen für die zunehmende Unsicherheit.

Iranische vergeltung löst globale finanzkrise aus

Iranische vergeltung löst globale finanzkrise aus

Die Eskalation begann mit israelischen Luftangriffen auf Teheran, die den Tod von hochrangigen iranischen Funktionären, darunter der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei, zur Folge hatten. Die iranische Retorik ist aggressiv. Als Antwort auf die Angriffe wurden US-Basen in der Region angegriffen. Nun ist auch Libanon in den Konflikt verwickelt, nachdem Hezbollah ihre Unterstützung erklärt hat.

Die Reaktion der internationalen Gemeinschaft ist schnell und entschlossen: USA, Israel, Frankreich, Deutschland und Großbritannien haben sich zu einer gemeinsamen Aktion verpflichtet, um die offensive Kapazität des Iran zu neutralisieren. Doch diese Bemühungen scheinen wenig Wirkung zu zeigen.

Die Angst vor weiteren Eskalationen führt zu einem massiven Kapitalabfluss. Der VIX-Index, ein Maß für die Volatilität, ist um über 7 Prozent gestiegen und notiert nun bei rund 22 Punkten. Die deutschen Aktienmärkte leiden besonders unter der Entwicklung. Der DAXverzeichnete bereits einen Minus von 2,2 Prozent in der Vorsaison. Auch der CAC 40 in Paris verliert knapp 2 Prozent. Nur der britische FTSE 100 zeigt vergleichsweise geringe Verluste, da er stärker von defensiven und Rohstoffaktien getragen wird.

Die genannten Kurse sind nur die Spitze des Eisbergs. Die globale Wirtschaft steht vor einer großen Herausforderung. Die Auswirkungen auf die Energieversorgung und die Lieferketten werden gravierend sein. Die geopolitische Lage ist so angespannt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Eine nachhaltige Stabilisierung der Märkte erscheint derzeit äußerst unwahrscheinlich.

Die Frage ist nicht, ob die Märkte weiter fallen werden, sondern wie tief der Absturz sein wird. Und ob die diplomatischen Bemühungen überhaupt noch einen Weg aus dieser Krise finden werden.