Huang entkräftigt: vera rubin bald in massproduktion – nvidia kämpft um wachstum
Jensen Huang hat die Spekulationen um den Launch von Nvidia’s Vera Rubin-Systemen endgültig beendet. Der CEO, der sich während eines Besuchs in Tokio mit japanischen Ambitionen bezüglich souveräner und physischer KI-Entwicklung auseinandersetzte, verkündete: Die Entwicklung verläuft nach Plan und die Produktion soll in großem Umfang gesteigert werden. Die Behauptungen, es handele sich lediglich um ‘irgendeine’ Berichte, wurden mit deutlicher Verurteilung quittiert.
nProduktionsstart trotz analysten-warnungen
SemiAnalysis hatte zuvor einen möglichen Produktionsverzögerung für Nvidias neuester Rack-Generation prognostiziert, insbesondere aufgrund von Problemen bei der Fertigung einer spezialisierten Leiterplatte zur Verbindung der einzelnen Module. Doch Huang schoss diese Einschätzung kategorisch ab und betonte: “Vera Rubin ist bereits in Produktion. Eine Massenproduktion ist unausweichlich.”
nDie Ankündigung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, nachdem Nvidia seinen Wert von 1 Billion Dollar eingebüsst hat. Der Kurs ist nun wieder auf die vor dem KI-Boom-Höhe zurückgekehrt. Huangs Ziel ist es, das Vertrauen der Investoren zu stärken und die Fähigkeit von Nvidia, seinen aggressiven Zeitplan einzuhalten, zu demonstrieren. Vera Rubin soll die Blackwell-Architektur ablösen und die Plattform bilden, mit der Nvidia ihre Marktführerschaft im Bereich der KI-Infrastruktur halten will – ein Segment, das von wachsender Nachfrage seitens großer Cloud-Anbieter und Forschungszentren getrieben wird.
nEin wichtiger Punkt: Die Auslieferung von H200-Chips nach China soll trotz der anhaltenden Exportkontrollen erfolgen. Donald Trumps Administration hat bereits die Freigabe für den Export dieser Chips erteilt, was eine wesentliche Entspannung der US-amerikanischen Exportbeschränkungen gegenüber Pekings KI-Ambitionen darstellt. Ein kleiner Teil der H200-Chips ist bereits an chinesische Kunden geliefert worden – ein kleiner, aber wichtiger Schritt.
n
Apple erhält grünes licht für ki-integration in iphones
Huang betonte zudem die Bereitschaft des Unternehmens, weiterhin H200-Chips an China zu liefern, sobald die entsprechenden Genehmigungen vorliegen. Neben China hat Apple auch die Genehmigung erhalten, künstliche Intelligenz in seine iPhones zu integrieren – in Zusammenarbeit mit Alibaba und Baidu. “Wir haben noch nicht mit den Massenauslieferungen begonnen”, erklärte Huang, aber die Chancen für eine KI-Revolution im iPhone sind deutlich erhöht.
nDie Entwicklung des H200, der bis Ende 2024 der leistungsstärkste KI-Chip war, wird nun weitergehen. Die Zukunft der KI-Infrastruktur hängt von Nvidias Fähigkeit ab, seine Pläne umzusetzen – und Jensen Huang scheint fest entschlossen, diese zu verwirklichen.”n