Ia-korrekturen in e-mails: der versuch, menschlicher zu erscheinen

Die Welt der E-Mail-Kommunikation hat sich mit dem Aufstieg der künstlichen Intelligenz (KI) erheblich verändert. Statt manuelle Korrekturen können jetzt Programme Fehler in automatisch generierten Texten einfügen, um sie menschlicher zu machen.

Ki-generierte mails: der wunsch nach authentizität

Ki-generierte mails: der wunsch nach authentizität

Als die ersten E-Mails in den 1970er-Jahren ihr Kommen feierten, galt es als elegante und professionelle Art der Kommunikation, wenn der Text ordentlich geschrieben und stilvoll formuliert war. Doch heute, im Zeitalter der KI, hat sich diese Priorität geändert.

Die Menschen ändern ihre Werte: Die Perfectionierung ist nicht mehr das Hauptziel, sondern die Authentizität. Es geht darum, zu erkennen, ob ein Text von einer Maschine oder einem Menschen stammt.

Deswegen hat sich nun ein neues Browser-Add-on entwickelt, das sogenannte 'Fehler' in KI-generierten E-Mails einführt, um sie menschlicher zu machen. Dazu gehören kleine Rechtschreib- und Grammatikfehler, informelle Redewendungen und inhomogene Sprache, wie sie beim Menschen auftreten.

Sicher, diese Technologie kann die Produktivität bei der Erstellung von E-Mails erhöhen, aber es ist auch unangenehm. Es erinnert an die Skepsis, die viele Menschen gegenüber der KI-Applikationen haben.

Es ist ein Hinweis auf ein tieferes Problem: Die Technologie will nicht mehr verbessern oder vervollkommnen, was menschlich ist, sondern sie will menschlich wirken. Vielleicht liegt das daran, dass das Verständnis für die KI-Technologie und ihre Stärken und Schwächen immer komplexer wird.