Indra revolutioniert unterwasser-technik: neue sensoren für u-boot-operationen

London, 14. April – Die spanische Technologiegruppe Indra hat auf der renommierten Unterwassertechnologie Messe UDT in London eine Reihe bahnbrechender Systeme für die Modernisierung von U-Boot-Operationen vorgestellt. Das Unternehmen demonstriert nun fortschrittliche Kommunikationslösungen, elektronische Kriegsführung und hochpräzise Navigationsradare, die bereits von Marineeinheiten weltweit – von Deutschland über Norwegen bis nach Indien – im Einsatz sind.

Kritische augenblicke für unterwasser-überwachung

Die neuen Technologien, angeführt von der Leiterin des Naval Business Units, Ana Belén Buendía, versprechen eine signifikante Verbesserung der Situationswahrnehmung und der Aufklärungsfähigkeit von U-Booten. „Unsere Systeme ermöglichen eine deutlich verbesserte Situationswahrnehmung und eine überlegene Aufklärungskapazität und bereiten das U-Boot auf eine Schlüsselrolle in modernen multidominialen Operationen vor, während gleichzeitig ihr Tarnkappen und Überlebensvermögen geschützt werden“, erklärte Buendía.

Ein besonderes Highlight ist die Präsentation einer maßgefertigten Modellreplik einer U-Boot-Sonnenabwehr, die alle Indra-Systeme integriert – optimiert für maximale Leistung und reduzierte Größe. Dabei wird der K9-Artilleriekanon, der in Spanien für das Heer gefertigt wird, in den Fokus gerückt.

Satellitenkommunikation und digitale kriegsführung

Satellitenkommunikation und digitale kriegsführung

Indra setzt dabei auf die TSUB-40 Satellitenkommunikationssuite, die erstmals weltweit in X-, Ka- und Ku-Band mit dreidimensionaler Zielverfolgung arbeitet. Die Zertifizierung für das Spainsat NG und die zukünftige Zertifizierung für das Wideband Global SATCOM (WGS) unterstreichen die internationale Reichweite der Technologie. Der iKeeper-iS20 Radar, ein 2D-System in der X-Band, bietet eine hohe Sicherheit durch seinen solid-state Aufbau und eine duale Betriebsart – Standard und kontinuierliche Welle – für maximale Auflösung.

Darüber hinaus präsentiert Indra Full Digital Full-Motion-Radar-Lösungen, die Marineeinheiten in Europa und Asien mit erweiterten Möglichkeiten zur Abwehr elektronischer Störungen ausstatten. Diese Systeme nutzen künstliche Intelligenz, um die Detektionswahrscheinlichkeit auf nahezu 100% zu erhöhen und die Identifizierung und Verfolgung von Zielen zu verbessern. Die Digitalisierung des elektromagnetischen Spektrums in Echtzeit durch diese Technologie ist ein entscheidender Vorteil.

Training und wartung als schlüsselelemente

Training und wartung als schlüsselelemente

Neben den Hardwaresystemen stellt Indra auch fortschrittliche Trainings- und Simulationssysteme vor, die die Ausbildung von Besatzungen und die Vorbereitung auf komplexe Missionen in einer realistischen Umgebung gewährleisten. Auch die Wartungsdienstleistungen, die den Anforderungen der NATO entsprechen, werden angeboten – mit dem Ziel, die Einsatzbereitschaft und Lebensdauer der Schiffe zu maximieren.

Rafael Arcos, Senior Manager bei Indra, betont die Bedeutung der Zukunftstechnologien: „Die Kontrolle des Meeresbodens ist eine neue, unsichtbare Grenze für die maritime Sicherheit.“ Indra leitet dabei europäische Forschungsprojekte wie SMAUG, die sich mit der autonomen Erkennung und Analyse von Bedrohungen auf dem Meeresgrund befassen.

Fazit: indra setzt neue maßstäbe

Fazit: indra setzt neue maßstäbe

Die Präsentation in London unterstreicht Indra’s Position als führender Anbieter von Unterwassertechnologien. Das Unternehmen demonstriert nicht nur leistungsstarke Geräte, sondern auch ein tiefes Verständnis für die komplexen Anforderungen der Marine – ein entscheidender Vorteil in einer zunehmend unübersichtlichen Sicherheitslandschaft.