Linux-Distros: Von Ubuntu zu Steam OS - Sicherheit und Stabilität im Vordergrund
Traditionelle Linux-Distributionen wie Ubuntu oder Debian verändern bei der Installation von Programmen oder Systemaktualisierungen Dateien im gemeinsamen Kern, was zu Systemabstürzen führen kann. In den letzten Jahren haben sich unveränderbare Distros stark popularisiert, bei denen der Kernel und essentielle Dateien als "nur lesbar" markiert werden. Dies bedeutet, dass weder ein Administrator, noch eine installierte Anwendung oder Malware Dateien, die für das System kritisch sind, ändern, löschen oder verändern kann, während persönliche Dokumente weiterhin zugänglich bleiben.

Linux-Distros: Von Ubuntu zu Steam OS - Sicherheit und Stabilität im Vordergrund
Linus Torvalds, der Vater von Linux, bestätigt, dass er jetzt nur noch zwei Werkzeuge verwendet: "Ich bin kein Programmierer mehr". In traditionellen Distributionen kann eine falsche Konfiguration oder ein Updateversagen das gesamte System zerstören - auch wenn Restorepunkte enthalten sind - während unveränderbare Distros den Kernel vom Rest des Systems isolieren, um dies zu vermeiden. Ziel ist es, Distros zu entwickeln, die sich vor allem auf Sicherheit und Stabilität konzentrieren, anstatt maximal an die Bedürfnisse des Benutzers angepasst zu sein.
In diesem Bereich treten große Distros wie Steam OS auf, die bislang die meisten Downloads aller Zeiten erzielt hat, aber auch andere, die für Büroanwendungen, Spiele oder fortgeschrittene Zwecke geeignet sind. Vor Steam OS wollte diese Distribution die großen Spiele auf Linux bringen und bezahlte teuer für den Vorlauf, sich vor der Zeit zu erweichen.
Wie funktionieren unveränderbare Distros? Um sicherzustellen, dass unveränderbare Distros wie versprochen funktionieren, basieren sie auf drei fundamentalen Säulen. Der erste Pfeiler besteht darin, die Verzeichnisse /root (Wurzel) und /usr im "nur lesbar"-Modus (read-only) zu mounten, während der Benutzer Schreibrechte für bestimmte Verzeichnisse wie /var und /home hat, in denen sich sämtliche persönlichen Dateien sicher befinden. Der zweite Pfeiler besteht darin, Updates atomar durchzuführen, also mit Hilfe von doppelten Partitionen - einer, die aktiv bleibt, während die andere im Hintergrund aktualisiert wird - sowie kontrolliertem Systembild-Deploying, um ein zuverlässigeres Versionsmanagement zu gewährleisten. Der dritte Pfeiler liegt darin, dass keine zentrale Systemkomponente existiert, die geändert werden kann. Die App-Updates erfolgen daher unabhängig vom Kernel. Dank des Flatpak- oder Snap-Pakets, die alle erforderlichen Abhängigkeiten und Bibliotheken enthalten, laufen diese in isolierten Umgebungen ab, um mögliche App-Fehler zu vermeiden.
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Die beliebtesten unveränderlichen Distros, die du auswählen kannst
Wie in ganz Linux-Ökosystem gibt es unveränderliche Distros für jeden Geschmack, von denen einige für allgemeine Zwecke, andere für spezielle Anwendungen oder Benutzergruppen konzipiert sind. Beispiele für beliebte unveränderliche Distros sind Steam OS, aber auch andere, die für Büroanwendungen, Spiele oder fortgeschrittene Zwecke geeignet sind.