Nvidia setzt auf die nächste revolution: roboter
Die Zeiten scheinen günstig für Nvidia zu sein. Die Firma unter der Führung von Jensen Huang gelang es, ein fundamentales Element für alles, was mit KI zusammenhängt, zu werden. Alleine deshalb dürfte ihr ein attraktives Zukunftspotential in kurzer und mittlerer Frist beschieden sein. Doch Nvidia will noch weiter gehen und richtet nun sein Augenmerk auf die nächste große Revolution: die Roboter. Im Grunde besteht ihr Unterfangen darin, die gleiche Strategie wie bei der KI zu wiederholen, jedoch auf dem Gebiet der Roboterik auszurichten. Anstatt vollständige Roboter zu entwickeln, zielt Nvidia auf das Wichtigste ab: das Gehirn. Der Konzern hat bereits Pläne, um die Roboterik zu fördern, ähnlich wie er es in der Vergangenheit für die KI getan hat.

Nvidia partnerscht mit europäischen chip-herstellern
Zu diesem Zweck bündelt Nvidia sich mit einigen der größten europäischen Halbleiterherstellern, wie Infineon, NXP oder STMicroelectronics. Diese Zusammenarbeit hat sich in der neuesten Plattform für humanoidische Roboter manifestiert, die speziell für die Verarbeitung von komplexen Aufgaben wie der Umwelterkennung, Echtzeitaufgaben und Bewegungskontrolle ausgelegt ist.
Die Idee, so Experten, besteht darin, dass Nvidia sich um das Gehirn oder die Seele des Roboters kümmern würde, während die Partner den Rest des Körpers herstellen. Daraus resultiert ihre Notwendigkeit, sich an jene zu wenden, die fähig sind, das hardware-nahe Teil des Roboters zu kontrollieren, sozusagen.
Nvidia hat bereits Erfahrungen in ähnlichen Projekten sammeln können, die fast so ambitioniert sind wie die Roboter. Ihre Chips bilden nämlich ein wichtiger Bestandteil von autonom fahrenden Autos und KI-Zentren. Zwei Technologien, die kontrovers diskutiert werden, aber eine enorme Auswirkung haben.
Die Roboter könnten der nächste große Schlüssel für die Firma sein. Doch nicht alles ist so leicht, wie einige Experten im Roboterbereich betonen. Diese behaupten, das Roboter-Feld, insbesondere humanoider Roboter, sei noch in den Kinderschuhen. Die Produktion dieser Maschinen ist nicht nur teuer, sondern auch recht nutzlos außerhalb des Labors im realen Leben. Trotzdem scheint Nvidias Engagement in diesem Bereich absolut.