Opera gx landet auf linux: gamer-browser erobert neue plattform

Die Gaming-Community kann jubeln: Der Opera GX Browser, bekannt für seine auf Gamer zugeschnittenen Features, ist ab sofort auch für Linux verfügbar. Ein langersehnter Schritt, denn bisher waren Windows und macOS die einzigen Betriebssysteme, die den speziellen Browser unterstützten.

Mehr kontrolle für linux-nutzer

Mehr kontrolle für linux-nutzer

Opera selbst bestätigt, dass die Nachfrage nach einer Linux-Version stetig gewachsen ist – auch wenn die genaue Größe dieser Nachfrage schwer zu beziffern ist. Die Entscheidung, dieses Segment zu bedienen, unterstreicht den wachsenden Stellenwert von Linux im Tech-Bereich. Besonders hervorzuheben ist GX Control, ein Feature, das es Nutzern erlaubt, die Ressourcen-Auslastung des Browsers – beispielsweise RAM und Bandbreite – zu begrenzen. So wird verhindert, dass der Browser andere, rechenintensive Anwendungen beeinträchtigt.

Die Integration von Diensten wie Twitch und Discord direkt in der Seitenleiste ist ein weiterer Pluspunkt. Sie ermöglicht einen schnellen Zugriff, ohne neue Tabs öffnen zu müssen. Ob dies tatsächlich die bevorzugte Arbeitsweise der Nutzer ist, bleibt jedoch abzuwarten.

Individualisierung steht bei Opera GX im Mittelpunkt. Über GX Mods lassen sich das Aussehen verändern, Soundeffekte hinzufügen und verschiedene Themes anwenden. Im Bereich Datenschutz bietet der Browser standardmäßig einen integrierten Werbe- und Tracking-Blocker. Opera betont, dass keine Nutzerdaten wie Browserverlauf oder Suchanfragen erfasst werden – eine Politik, die auch in anderen Opera-Browsern gilt. Optional ist zudem eine VPN-Funktion mit No-Logs-Richtlinie verfügbar.

Die Kompatibilität erstreckt sich auf Distributionen wie Debian, Ubuntu, Fedora und OpenSUSE. Opera GX erweitert damit seine Reichweite und positioniert sich als Browser für Nutzer, die Wert auf Kontrolle und Anpassung legen. Die Konkurrenz schläft nicht, aber Opera setzt auf seine Nische.