Refrigeratorenmagneten: bosch entlarvt den mythos – energieverbrauch bleibt unberührt

Die Frage beschäftigt Haushalte seit Jahrzehnten: Stehlen Magnete an der Kühl- oder Gefrierdose Energie? Eine neue Untersuchung von Bosch lässt diesen Glauben nun endgültig zerplatzen.

Magneten in der kühlkette: keine energieverschwendung

Magneten in der kühlkette: keine energieverschwendung

Ob alter oder neuer Kühlschrank – ein Magnet findet sich meistens. Als Souvenir oder zur Notizablesetzung beliebt, umgeben diese kleinen Helfer seit jeher einen weit verbreiteten Irrglauben. Der Mythos besagt, dass sie den Stromverbrauch erhöhen. Doch die Fakten zeigen etwas anderes.

Bosch hat den Vorwurf umfassend untersucht. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Magnete sind zu klein, um einen messbaren Einfluss auf den Energieverbrauch zu haben. Sie belasten weder den Kühlschrankmotor noch den Temperatursensor.

Der eigentliche Übeltäter bei einem hohen Stromverbrauch sind oft andere Faktoren. Ein undichtes Türschloss lässt kalte Luft entweichen, wodurch der Kompressor stärker arbeiten muss. Häufiges Öffnen der Tür – bis zu 40 Mal am Tag – treibt den Verbrauch ebenfalls in die Höhe. Studien zeigen, dass hier die Stromaufnahme um bis zu 15 Prozent steigen kann.

Die Zahlen sprechen für sich: Bosch hat in seinen Tests gezeigt, dass die Verwendung von Magneten keine Veränderung im Stromverbrauch verursacht. Die inneren Komponenten der Geräte sind zudem vor elektromagnetischen Störungen geschützt.

Wer seine Stromrechnung wirklich senken möchte, sollte daher den Fokus auf diese Aspekte legen und nicht länger die Unschuldiger Magnete verdächtigen. Der Mythos um Kühlschrankmagnete ist somit endgültig entlarvt.