Rust erweckt das programmieren zum spiel
Greg Kroah-Hartman, einer der entscheidenden Entwickler des Linux-Kernels, hat sich langjährig dem Herausforderungen des Kernprogrammierens gestellt. Eine Herausforderung, die nicht nur in der Implementierung neuer Funktionen besteht, sondern auch in der Überwachung von Punktern, der Memoria, Blockaden und Fehlerwegen, die ein kleiner Fehler leicht zum Systemzusammenbruch führen können.

Rust hilft dabei, die last zu reduzieren
Kroah-Hartman war anfangs skeptisch gegenüber Rust, einem jungen Programmier-Sprach-Entwurf, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Sicherheit von Systemsoftware zu verbessern. Nachdem er jedoch Rust ausprobiert hatte, erkannte er die Vorteile des neuen Sprach-Paradigmas: Rust übernimmt viele Aufgaben, die von Entwicklern manuell erledigt werden müssen, um sicherzustellen, dass der Code keine unerwünschten Nebeneffekte hat. Dies reduziert die Last für die Entwickler und ermöglicht es ihnen, sich auf die Logik und Funktionalität des Codes zu konzentrieren anstatt ständig auf mögliche Fehler zu achten.
Zu Kroah-Hartmans Erkenntnis, dass Rust in der Lage ist, etwa 80 Prozent der Fehler zu vermeiden, die er im Laufe seiner langen Karriere im Linux-Kernel gesehen hat, trug bei, dass er Rust nun nicht mehr als Experiment betrachtet. Stattdessen sieht er es als wichtigen Weg, um das Programmieren im Linux-Kernel zu vereinfachen und sicherer zu machen.