Samsung blockt benchmark-tests: neue falt-modelle mit software-trick

Samsung hat eine unerwartete Entscheidung getroffen: Die neuen Faltmodelle Galaxy Z Fold 8 und Z Flip 8 sowie das Ultra-Modell erhalten vorerst keinen Zugriff auf gängige Benchmark-Apps wie Geekbench oder AnTuTu. Ein Detail, das die Tech-Welt verunsichert.

Geheimwartige software-versionen behindern tests

Die Ursache für die Blockade liegt offenbar in der aktuellen, vorabliegenden Softwareversion der Geräte. Laut Informationen von Ice Universe laufen die Testeinheiten mit einer Engineering-Firmware, die noch nicht für den regulären Verkauf freigegeben ist. Das bedeutet, dass die Benchmarks, die man erwarten würde, schlichtweg nicht verfügbar sind.

Geekbench-skandal von 2013 – ein dunkles kapitel

Geekbench-skandal von 2013 – ein dunkles kapitel

Dieser Vorfall erinnert an einen ähnlichen Skandal im Jahr 2013, als Samsung beschuldigt wurde, die Benchmark-Ergebnisse des Galaxy Note 3 künstlich zu verbessern. Die Firma rechtfertigte sich damals damit, dass die Geräte die maximalen Frequenzen ihres Prozessors nutzten, sobald ein Benchmark-Tool gestartet wurde. Es war eine geschickte, aber letztendlich fragwürdige Strategie.

Trade-in-angebote und pre-orders

Trade-in-angebote und pre-orders

Trotz der Einschränkungen können Interessenten bereits vorbestellen. Samsung bietet attraktive Trade-in-Angebote, bei denen man bis zu 1.200 Euro für ein passendes Gerät erhalten kann. Das Galaxy Z Fold 8 Ultra ist beispielsweise mit einem Rabatt von 1.200 Euro erhältlich, was den Preis auf 899,99 Euro senkt. Für Nicht-Trader wartet ein 30 Euro Geschenk und ein 200 Euro Samsung-Gutschein.

Samsung räumt ein: software-problem

Ein Samsung-Sprecher bestätigte die Blockade und erklärte, dass das Unternehmen sich der Problematik bewusst ist. Die Testgeräte seien tatsächlich mit der aktuellen Softwareversion ausgestattet, die noch nicht für den Verkauf bestimmt ist. Die Möglichkeit, Benchmark-Apps zu installieren, wird mit der finalen Softwareversion des Geräts mitgeliefert. Es ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt zur Transparenz – und eine Entwarnung für alle, die genaue Leistungserwartungen haben.