Samsung erwartet dram-engpass bis 2027 – ki-boom verschärft die lage

Der Speicherbedarf durch künstliche Intelligenz treibt die Preise für DRAM in die Höhe und belastet Verbraucher weltweit – von Laptops bis zu Smartphones. Doch die Hoffnung auf eine baldige Entspannung scheint hinfällig.

Samsung verlängert die düstere vorhersage: engpass bis 2027

Samsung verlängert die düstere vorhersage: engpass bis 2027

Der koreanische Technologiekonzern prognostiziert, dass die extreme Speicherknappheit erst 2027 überwunden sein wird. Und das Schlimmste: Laut einer Reuters-Berichterstattung könnte die Situation sich sogar noch weiter verschärfen als aktuell befürchtet. Die Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren ist immens, während die Produktionskapazitäten aufgrund der langen Vorlaufzeiten für neue Fabriken marode sind.

«Unsere Kapazitäten reichen bei Weitem nicht aus, um die aktuelle Kundennachfrage zu befriedigen», erklärte Kim Jaejune, Mitglied der Geschäftsleitung für Speicherchips von Samsung, im Rahmen der ersten Quartalsergebnisse. Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage für 2027 soll sich somit noch deutlich erweitern – sogar stärker als im kommenden Jahr.

Die treibende Kraft hinter dieser pessimistischen Prognose ist die anhaltende Entwicklung der KI-Technologie, die Samsung auf ein nachhaltiges Wachstum der Nachfrage setzt. Gleichzeitig bleiben die Speicherchips aufgrund der hohen Investitionen in neue Produktionsanlagen weiterhin knapp.

Es wird nicht vergessen, dass bereits jetzt düstere Szenarien über eine anhaltende Knappheit bis 2030 kursieren. Die Auswirkungen auf die Smartphone-Preise sind bereits spürbar: Samsung erhöht die Preise für Modelle wie das Galaxy A37 und A57, Motorola treibt die Preise der Razr-Reihe 2026 an. Es scheint, als ob Verbraucher jetzt den richtigen Zeitpunkt haben, um auf neue Geräte zu investieren – saisonale Rabatte sind wohl vorerst eine Rarität.