Samsung verzögert die Einführung der Galaxy Buds Able – Fokus auf faltbare Smartphones und Wearables
Samsung wird seine ersten offenen Kopfhörer, die Galaxy Buds Able, voraussichtlich nicht im Rahmen des erwarteten Galaxy Unpacked Events am 22. Juli vorstellen. Stattdessen plant das Unternehmen eine Markteinführung im Spätsommer oder Herbst, möglicherweise im September oder Oktober.
Ein wachsender Markt für offene Kopfhörer
Samsung steigt in einen Markt ein, der bereits von etablierten Anbietern wie Bose, Sony, Huawei, Shokz und Nothing besetzt ist. Laut einem Bericht von Omdia erlebt das Segment der offenen Kopfhörer ein rasantes Wachstum. Es wird erwartet, dass offene Kopfhörer mehr als 10 % des globalen Personal Audio Sektors ausmachen und im Jahr 2025 über 30 Millionen Einheiten verkauft werden.
Die Galaxy Buds Able sollen ein Clip-Design verwenden, das sich als am schnellsten wachsende Formfaktor innerhalb des Segments erweist. Dieser Ansatz könnte Samsung helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben und einen neuen Kundenstamm anzusprechen.

Prioritäten liegen auf Foldables und Wearables
Das Galaxy Unpacked Event wird voraussichtlich weiterhin den Schwerpunkt auf die Einführung neuer faltbarer Smartphones und Galaxy Watch Modelle legen. Samsung hat in den letzten Jahren eine starke Position im Bereich der drahtlosen Kopfhörer aufgebaut, mit Premium-Modellen, erschwinglichen Fan Edition Produkten und Standard-Galaxy Buds. Mit den Galaxy Buds Able zielt das Unternehmen nun darauf ab, Nutzer anzusprechen, die Wert auf das Bewusstsein ihrer Umgebung legen, sei es beim Training oder in der Freizeit.
Experten vermuten, dass Samsung mit den neuen Kopfhörern nahtlos in sein bestehendes Ökosystem von Wearables integriert werden und die neuen Gesundheits- und Wellness-Funktionen der Galaxy Watch 9 und Watch Ultra 2 unterstreichen sollen. Es bleibt abzuwarten, ob die Galaxy Buds Able ein kommerzieller Erfolg werden, aber Samsung signalisiert mit dieser Entwicklung seine Bereitschaft, neue Formfaktoren zu erkunden und seinen Kunden mehr Auswahlmöglichkeiten zu bieten.