Schock-deal: pc-teile für 75 euro – ein newegg-fehler wird zum glücksfall
Ein gewaltiger Preisfehler bei Newegg hat einem Nutzer einen unglaublichen Fund beschert: Für lediglich 75 Euro erwarb er vier High-End-Komponenten für seinen PC, die normalerweise über 1.000 Euro kosten. Die Geschichte, die sich in den sozialen Medien verbreitete, zeigt, wie unvorhersehbare fehler zu außergewöhnlichen Schnäppchen führen können.

Ein fehler, der sich auszahlt
Der Nutzer entdeckte den vermeintlichen Sonderpreis beim Zusammenstellen eines PC-Builds auf der Newegg-Website. Der ursprüngliche Preis für den 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher war um rund 800 Dollar reduziert, was das Gesamtpaket auf 86,98 Dollar – etwa 75 Euro – senkte. CPU, Mainboard, RAM und Wasserkühlung für diesen Preis? Das ist kaum zu glauben.
Der Deal beinhaltete einen AMD Ryzen 5 7600X Prozessor, eine GIGABYTE B850M Eagle WiFi6E Mainboard, ein 32 GB Corsair Vengeance RGB DDR5 Kit und eine Cooler Master MasterLiquid 240L Core ARGB Wasserkühlung. Zusätzlich wurde ein 240 mm AIO-Wasserkühler kostenlos mitgeliefert. Die Einzelpreise der Komponenten belaufen sich auf ungefähr 1.000 Dollar, was in Euro rund 900 Euro entspricht.
Der Nutzer war zunächst skeptisch. Er befürchtete, dass der Preis kurzfristig korrigiert werden würde. Doch die Bestellung wurde ohne Änderungen bearbeitet. Die Lieferung erfolgte prompt – und enthielt genau die bestellten Komponenten zum vergünstigten Preis.
Solche fehler in Online-Shops sind zwar selten, aber sie zeigen, dass es sich für achtsame Käufer lohnen kann, Preise genau zu beobachten. Newegg hat den fehler inzwischen behoben. Dennoch bleibt die Geschichte ein Beispiel dafür, wie ein kleiner, aber fehlerhafter Datensatz zu einem großen Glücksfall werden kann. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Preisvergleichsportalen und die Risiken, die mit automatisierten Preisgestellungen verbunden sind.
Die Marke Newegg wird nun auf Social Media für den fehler kritisiert, präsentiert sich aber gleichzeitig als humorvoll und entgegenkommend.
Die Erfahrung zeigt: Manchmal ist Pech ein Glücksfall – besonders wenn es um High-End-PC-Komponenten geht.