Sony schaltet um: magnetische sticks könnten dualsense-drift beenden
Die frustrierenden Stick-Drifts, die das DualSense-Controllerlebnis auf der PlayStation 5 ruiniert haben, könnten bald der Vergangenheit angehören. Sony scheint ernsthafte Fortschritte bei der Lösung dieses weit verbreiteten Problems zu machen.

Ein radikaler ansatz: magnetsensoren im fokus
Laut einer veröffentlichten Patentanmeldung plant Sony Interactive Entertainment eine grundlegende Änderung der Sensorik in seinen zukünftigen Controllern – die PlayStation 6. Statt der bekannten Potentiometer-basierten Sticks sollen magnetische Sensoren zum Einsatz kommen. Eine elegante, aber auch potentiell bahnbrechende Lösung.
Die Patentunterlagen beschreiben ein System, das auf der TMR-Technologie (Transformatoren-Magnetresonanz) basiert, ähnlich wie sie bereits von Drittanbietern in einigen Controllern verbaut werden. Der Ansatz: Die Eliminierung physischer, verschleißender Komponenten. Das Versprechen: Präzisere, robustere Sticks mit deutlich längerer Lebensdauer.
Die Vorteile sind offensichtlich. Sony könnte mit diesem Wechsel nicht nur das Image der PlayStation-Controller verbessern, sondern auch den Energieverbrauch optimieren – ein entscheidender Faktor für kabellose Controller. Zusätzlich sind Mußlebenklemmen und Stabilisierungselemente vorgesehen, um die Genauigkeit weiter zu erhöhen und unerwünschte Bewegungen zu minimieren. Die Entwicklungsphase ist noch nicht abgeschlossen, doch die Patentanmeldung deutet auf eine signifikante Verschiebung hin.
Das Problem des DualSense-Drifts hat die Spieler in den letzten Monaten massiv beeinträchtigt. Obwohl Sony mit dem Edge-Modul für den DualSense eine teilweise Lösung angeboten hat, bleibt die Kernursache bestehen. Sony scheint nun eine langfristige Strategie zu verfolgen, um dieses Problem von Grund auf zu beheben – und das könnte der Beginn einer neuen Ära für die Controller-Technologie sein.