Spanien lehnt eu-mission im persischen golf ab
Spaniens Verteidigungsministerin Margarita Robles hat sich gegen eine mögliche Teilnahme Spaniens an einer EU-Mission im Persischen Golf, um den Straßenzug Ormus frei zu halten, ausgesprochen. Dieser wurde von Iran blockiert, nachdem die USA und Israel Angriffe auf iranische Ziels geflogen hatten, wie die Hohe Vertreterin der EU für Außenpolitik, Kaja Kallas, vorgeschlagen hatte.

Spanien setzt auf maritime sicherheit in zypern
Robles erinnerte an die bereits bestehende Zusammenarbeit Spaniens mit Frankreich und anderen Verbündeten in Zypern, nachdem ein iranischer Drohne in eine britische Basis auf dem Inselstaat eingeschlagen hatte. Deshalb sehe Spanien keine Notwendigkeit, sich an einer weiteren Mission in Ormus zu beteiligen, wie Europa Press berichtete.
Die spanische Ministerin verurteilte die Kriegshandlungen und betonte, dass die Zerstörung der Beziehungen und die massive Opferbilanz, die dieser Konflikt fordere, unverständlich seien. Sie forderte eine sofortige Beendigung des Krieges, da er illegal und sinnlos sei.
Die Pläne der EU, eine gemeinsame Mission oder eine durch die UNO koordinierte Aktion zum Schutz des Straßenzugs Ormus zu starten, lehnt Spanien ab. Stattdessen wird Madrid weiter an der Operation Atalanta der EU gegen Piraterie im indischen Ozean teilnehmen, sagte Robles.
Die spanische Regierung positioniert ihre Spezialeinheiten in Irak, um den IS zu bekämpfen, wie bekannt wurde.