Spanische schule saniert nach google-missbrauch
Eine spanische Schule muss nach dem verbotenen Gebrauch von Google Workspace eine Strafe von 12.000 Euro zahlen. Die Agencia Española de Protección de Datos (AEPD) hat das Holy Mary Catholic School in Madrid verurteilt, weil es die Plattform missbrachte, um die Privatsphäre von Kindern zu gefährden.

Unbegrenzter internetzugang für schüler
Das Internat hatte Google Workspace für den Gebrauch in Klassenräumen freigegeben, ohne die Eltern zu informieren. Dies ermöglichte den Schülern unbeschränkten Zugang zu Internet, wodurch sie auch zu nicht-erzieherisch relevanten Inhalten wie YouTube oder Spielen kommen konnten.
Die AEPD verurteilte die Schule für die Missbrauch des Tools, das ursprünglich für den Einsatz in Schulen entwickelt wurde. Durch die fehlende Kontrolle und die Unbegrenztheit des Zugangs zu Online-Inhalten traten die Datenschutz-Grundverordnungen des EU-Rechts in Konflikt.
Die Eltern erhielten keine Information über die Erstellung von Gmail-Konten und den Zugang zu Google Workspace. Die AEPD forderte die Schule auf, die geänderten Bedingungen für den Umgang mit personenbezogenen Daten zu implementieren.