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T-Mobile-Chef erklärt, warum Satelliten-Handys keine Zukunft haben

T-Mobile bietet bereits einen begrenzten Satellitendienst für abgelegene Gebiete mit seinem T-Satellite-Angebot an, doch wann können wir mit einem vollständig satellitengestützten Mobilfunkplan rechnen?

Nicht in absehbarer Zeit

Vor kurzem fand die Evercore Partners TMT Global Conference statt, auf der der CFO (Chief Financial Officer) von T-Mobile, Peter Osvaldik, wichtige Aussagen traf. Er sprach über die technischen Einschränkungen der Satelliten-zu-Handy-Konnektivität. Der Begriff D2D (direct-to-device) beschreibt die Kommunikation eines Satelliten direkt mit Ihrem Smartphone, ohne dass eine herkömmliche Mobilfunkzelle dazwischen benötigt wird. Ein Beispiel dafür ist Starlink, das sich direkt mit einem normalen Telefon verbindet – ein Thema, das in letzter Zeit immer häufiger diskutiert wird.

Osvaldik betonte, dass es grundlegende physikalische Probleme mit Satelliten gibt, die sie für den Ersatz herkömmlicher Mobilfunkmasten ungeeignet machen.

Zwei Hauptgründe

Zwei Hauptgründe

Auf die Frage, ob Unternehmen wie SpaceX Satelliten anstelle von Sendemasten einsetzen und somit direkt mit T-Mobile und anderen Mobilfunkanbietern konkurrieren könnten, lautete Osvaldiks Antwort im Wesentlichen „nein“. Es gibt zwei Hauptgründe dafür. Erstens die Signalabschwächung. Wie wir wissen, wird ein Funksignal schwächer, je weiter es sich ausbreitet. Es gibt auch das Problem der Strahlkapazität. Im Grunde kann ein Satellit nur eine begrenzte Anzahl von Nutzern gleichzeitig mit einem bestimmten Strahl bedienen.

Das erklärt, warum Satelliten sich gut eignen, um Mobilfunkmasten zu ergänzen (und Nutzer in abgelegenen Gebieten zu unterstützen), aber nicht realistisch die riesige Netzwerke von Sendemasten ersetzen können, die den täglichen Mobilfunkverkehr abwickeln.

Die enorme Entfernung

Die enorme Entfernung

Selbst ein Satellit in der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) befindet sich etwa 350 km (217 Meilen) oder mehr über dem Planeten. Ein Mobilfunkmast hingegen kann nur wenige hundert Meter oder wenige Kilometer entfernt sein. Da das Funksignal diese enorme Entfernung zurücklegt, wird es schwächer. Je größer die Entfernung, desto schneller sinkt die Signalstärke. Der Satellit hat eine schwierige Aufgabe, da er ein nutzbares Signal aus Hunderten von Kilometern Entfernung an die winzige Antenne in Ihrem Smartphone senden muss.

Neben der Entfernung muss sich das Signal auch mit anderen Hindernissen auseinandersetzen.