Warner bros. discovery stimmt abfindung für paramount-kauf zu

Die Hauptaktionäre von Warner Bros. Discovery haben sich mit einer überwältigenden Mehrheit für den Kauf durch Paramount Skydance ausgesprochen. Dies gibt grünes Licht für einen Deal im Wert von 110 Milliarden US-Dollar und beendet einen langen, umkämpften Prozess innerhalb der Branche.

Paramount übernimmt warner bros. für 110 milliarden us-dollar

Paramount übernimmt warner bros. für 110 milliarden us-dollar

Im Februar hatte Paramount ein Angebot von 110 Milliarden Dollar für Warner Bros. gemacht, um damit Netflix zu überholen, das zuvor als Hauptkonkurrent aufgetreten war. Die Aktionäre von Warner Bros. Discovery werden je Aktie 31 Dollar in bar erhalten, wenn der Kauf abgeschlossen wird.

Monatelange Verhandlungen

Warner Bros. Discovery war während der Verhandlungen ein begehrtes Unternehmen, insbesondere wegen seiner hohen Schuldenlast und des Problems, dass einige seiner Geschäftsbereiche hochgradig verschuldet sind. Paramount und Netflix hatten sehr unterschiedliche Angebote vorgelegt. Das eine sah einen klassischen Medienkonzern mit Filmstudios, Fernsehkanälen, Sport und Nachrichten vor, während das andere eine global agierende Streaming-Plattform mit einem stark digital ausgerichteten Unternehmen vorgestellt hatte.

Netflix trat schließlich nach einer vorläufigen Absprache mit Paramount zurück, nachdem sich die Aktionäre von Warner Bros. Discovery für das bessere Angebot entschieden hatten. Die Kombination von Paramount und Warner Bros. soll eine weltweit führende Medien- und Unterhaltungsgesellschaft schaffen, die Präsenz in Filmstudios, linearem Fernsehen, Sport, Nachrichten und einer einheitlichen Streaming-Plattform haben wird, die Paramount+, HBO Max und Pluto TV umfasst.

Weiterer Weg durch die Regulierung

Obwohl die Aktionäre zugestimmt haben, bleibt noch ein langer Weg. Die Transaktion muss von Regulierungsbehörden in den USA und Europa geprüft werden. Im US-amerikanischen Bundesstaat Delaware müssen die Aktionäre von Warner Bros. Discovery stillstehen, bis die Übernahme rechtsverbindlich wird. In Europa muss die EU-Kommission und nationale Behörden den Kauf prüfen, da sich die neue Gesellschaft auf einem bereits sehr konzentrierten Markt wie dem Film- und Fernsehmarkt in Europa etablieren wird.