Zeitreise in die computergeschichte: vintage-rechner online erlebbar

Ein digitales museum der superlative

Das Interim computer Museum bietet eine faszinierende Möglichkeit, in die Anfänge der Computertechnik einzutauchen. Die Webseite des Museums ist wie eine Reise nach Atapuerca, nur eben in der Welt der Informatik. Hier kann man nicht nur die Geschichte zahlreicher computer und Betriebssysteme der 60er und 70er Jahre kennenlernen, sondern auch 28 dieser Vintage-Modelle virtuell ausprobieren – entweder durch Emulation oder über Fernzugriff auf die Originalhardware. Es ist eine einzigartige Chance, die Pioniere der digitalen Welt zu ehren.

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Die ära der sperrigen rechner

Die ära der sperrigen rechner

In dieser Zeit waren Computer exklusiv in Universitäten und Großkonzernen zu finden. Sie kosteten ein Vermögen – oft mehr als ein Haus – und wurden über Textbefehle gesteuert, ohne grafische Benutzeroberfläche. Stellen Sie sich vor, ein Schachspiel ohne Maus oder die Bedienung eines Rechners, der einen ganzen Raum einnimmt! Das Interim Computer Museum macht diese Vorstellung nun realisierbar. Die Zeit der Textbefehle und der großen Maschinen wird lebendig.

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Ikonische modelle und betriebssysteme

Ikonische modelle und betriebssysteme

Die Online-Sammlung des Museums umfasst legendäre Computer wie den PDP-10, den Vaxx 4000 und weitere Modelle von DEC, Sun und anderen Herstellern, die in den 60er Jahren dominieren. Darüber hinaus finden sich frühe Versionen von Betriebssystemen, die später zu Linux oder MS-DOS führten, wie Unix, SunOS, Solaris und BSD. Diese Systeme sind ein wichtiger Baustein der modernen Computertechnologie und bieten Einblicke in die Entwicklung.

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Bedienung im retro-stil: befehle tippen

Bedienung im retro-stil: befehle tippen

Um auf diese historischen Hardware- und Softwaresysteme zuzugreifen, muss man die Webseite des Interim Computer Museums besuchen. Der Rat: Lassen Sie die Maus ruhen! Hier gilt es, wieder die Kunst des Tippens von Befehlen zu erlernen. Nach dem Zugriff wird sofort ein Login verlangt. Der Befehl “menu” öffnet eine Liste der verfügbaren Maschinen. Die Navigation erfolgt mit der Zifferntaste: Drücken Sie “1”, um zur nächsten Seite zu gelangen. Jedes System ist mit einem Buchstaben gekennzeichnet, den Sie auf der Tastatur betätigen können.

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Der <b>ibm 3380</b>: ein gigabyte auf raumfahrtniveau

Der ibm 3380: ein gigabyte auf raumfahrtniveau

Das Interim Computer Museum erklärt, dass diese Systeme eine Mischung aus Emulation, Hybridlösungen und alter Hardware darstellen, die historische Betriebssysteme ausführt. Ein bemerkenswertes Beispiel ist der IBM 3380, das erste 1-GB-Festplattenlaufwerk. Dieses Ungetüm war so groß wie eine Waschmaschine, wog etwa 90 Kilogramm und kostete im Jahr 1981 unglaubliche 142.000 Dollar! Die schiere Größe und der Preis verdeutlichen den technologischen Fortschritt, der seitdem erzielt wurde.

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Mehr als nur emulation: einblicke in die vergangenheit

Ob Sie sich auf einem Emulator befinden oder einen Fernzugriff auf die Originalhardware nutzen, wird nicht immer klar ersichtlich. In den meisten Fällen erwarten Sie nach dem Login lediglich ein Prompt – ein Cursor, der auf Ihre Befehle wartet. Daher sind Kenntnisse über das jeweilige Betriebssystem von Vorteil. Manche Systeme bieten sogar kleine Hilfefunktionen. Zum Beispiel führt der Befehl “Games” im System MissPiggy zu einer Liste von Spielen. Die Beliebtheit der Initiative führt jedoch zu einer hohen Auslastung; der Zugang kann daher einige Zeit dauern.

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Von multics zu arpanet: die wurzeln des internets

Das Interim Computer Museum ist eine einzigartige Ressource für alle, die sich für die Geschichte der Informatik interessieren. Multics, beispielsweise, ist ein Betriebssystem, das 1964 am MIT entwickelt wurde und als großer Vorreiter von Unix gilt, welches wiederum die Grundlage für Linux legte. Die TOPS-20-Computer bildeten das Netzwerk ARPANET, das schließlich zum Internet wurde. Diese Reise durch die computertechnische Vergangenheit ist ein unvergessliches Erlebnis.

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