Musk im kreuzfeuer: erpressungsvorwürfe in twitter-klage

Der US-amerikanische Unternehmer Elon Musk ist im Zentrum eines heftigen Streits um die Übernahme von Twitter. Exaktionsbesitzer werfen ihm vor, sie durch falsche Aussagen über die Anzahl von Bots auf der Plattform dazu gebracht zu haben, ihre Aktien zu verkaufen.

Musk soll ex-investoren geschickt ausgenutzt haben

Die Kläger behaupten, Musk habe eine Strategie der Irreführung entwickelt, um den Kaufpreis für Twitter zu senken. Er habe in wichtigen Tweets unter anderem behauptet, dass die Anzahl der Bots auf Twitter viel höher liege, als in den offiziellen Zahlen des Unternehmens dargestellt.

Als die Aktienkurse sanken, wollte Musk den Kaufpreis reduzieren. Die Ex-Investoren argumentieren, dass sie dadurch erhebliche Verluste erlitten haben.

Bots und fake-accounts: ein altes problem für twitter

Bots und fake-accounts: ein altes problem für twitter

Die Anzahl von Bots und Fake-Accounts auf Twitter war schon lange ein Problem. Im Jahr 2021 hatte Twitter bereits 809 Millionen Dollar an eine Gruppe von Anwälten gezahlt, um Forderungen wegen überhöhter User-Zahlen abzuwenden.

Twitter selbst hatte jahrelang öffentlichliche Erklärungen abgegeben, in denen es die wahre Anzahl der Bots als zu niedrig eingeschätzt darstellte. Musk behauptete jedoch, die tatsächliche Anzahl sei um ein Vielfaches höher als von Twitter offiziell genannt.

Die Anklage gegen Musk zielt darauf ab, ihn und seine Unternehmen zu zwingen, die Verluste der Ex-Investoren zu erstatten. Sollte Musk verlieren, könnte dies für ihn finanzielle Konsequenzen haben und sein Ansehen in der Geschäftswelt erschüttern.