Pensionenrettung aus der tiefe: regierung kündigt real decreto-ley an
Nach einem Jahr voller Frustration und drohender Arbeitsplatzverluste kündigt die Bundesregierung nun endlich eine Rückkehr zur teilweisen Erwerbsminderungsrente für Beamte an. Ein lang ersehnter Schritt, der 700.000 Beschäftigte öffentlicher Dienst mit einer dringend benötigten Option zur frühen Altersvorsorge ausstattet.
Detaillierte lösung für einen jahrzehntelangen stillstand
Der bevorstehende Real Decreto-Ley, ausgehandelt mit den Gewerkschaften CCOO und UGT, ist eine direkte Reaktion auf den Stillstand, der seit der Reform des Real Decreto-Ley 11/2024 besteht. Die Vorgabe, dass für die Erwerbsminderungsrente ein unbefristeter Mitarbeiter mit vollem Vertrag erforderlich ist, hatte unzählige Anträge blockiert, da die Einhaltung dieser Kriterien in den öffentlichen Personalschlüsselungen kaum möglich war. Die Situation war zum Handeln getrieben.
Die Kernpunkte des neuen Gesetzes sind klar: Die 35-Stunden-Regelung für Beamte wird nun auch die Kommunen in ganz Spanien erreichen. Die Freigabe des Real Decreto-Ley, der diesen „Engpass“ beendet, wurde am Montag, den 20. April, in einem Treffen des Sozialdialog-Rates behandelt, wo auch die Verbesserung der Witwenrente für Lebenspartner sowie die Verwaltung von Arbeitsunfähigkeit diskutiert wurden.

Kompromiss und pragmatische umsetzung
Die Lösung, die nun zur Sprache kommt, basiert auf einem pragmatischen Ansatz. Sie sieht vor, dass die Beschäftigten, die bereits die Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente erfüllen, von nun an in zwei Schritten in den Ruhestand treten können. Der erste Schritt beinhaltet die Anstellung eines unbefristeten Mitarbeiters mit Vollzeitbeschäftigung als „Ersatzbeamter“ – ein Arrangement, das bisher als unumsetzbar galt. Der zweite Schritt sieht vor, dass die Stellen, die durch die Erwerbsminderungsrente freigewordene Positionen durch befristete Mitarbeiter gefüllt werden, die explizit mit der OEP (Öffentliche Beschäftigungsangebote) verbunden sind und bis zur Aufnahme des festangestellten Beamten beschäftigt bleiben.
Die Gewerkschaften betonen, dass dieser Kompromiss eine unverzügliche Lösung ermöglicht, sobald die Voraussetzungen erfüllt sind – Alter und Anzahl der geleisteten Sozialversicherungsbeiträge. Die negativen Auswirkungen auf den öffentlichen Dienst werden minimiert.
Das Gesetz muss nun vom Parlament ratifiziert werden, wobei die Gewerkschaften eine restriktive Auslegung fordern, um „nicht umstrittene“ Maßnahmen zu vermeiden und die negativen Aspekte der Verwaltung von Arbeitsunfähigkeit nicht zu verschärfen. Die Regierung selbst ist zuversichtlich, dass der Kongress das Gesetz genehmigen wird, angesichts des erreichten sozialen Konsenses. Die frühere Vereinbarung des Einzelnen über die Erwerbsminderungsrente für Beamte mit Vollzeitbeschäftigung und mindestens 33 Jahren Betriebszugehörigkeit (25 mit einer Behinderung von 33% oder mehr) wird nun durch die neue Regelung ergänzt.
Die Ausweitung auf Beamte ohne Beförderung, Interne und Aushilfsbeamte ist jedoch noch nicht gesichert. Die Organisationen fordern, dass das Recht für Beamte mit Karriere, Interne und Aushilfsbeamte ausgedehnt wird, was jedoch als Änderung im Projektgesetz zur öffentlichen Verwaltung betrachtet wird, das derzeit im Senat verhandelt wird. Die Regierung verteidigt diesen Rahmen, während die Gewerkschaften die Risiken eines parlamentarischen Verzögerung drohen lassen.
Dieser Zeitverzug betrifft einen Schlüsselbereich des öffentlichen Dienstes in Gesundheits-, Bildungs- und lokalen Dienstleistungen, wo die Erwerbsminderungsrente die Generationenwechsel erleichtert. Der Sozialversicherungsträger (INSS) hat bereits die Reduktionsfaktoren für vorzeitige Rentenempfänger mit hohen Basisregulierungsbeträgen überprüft und die Leistungen seit Januar 2026 überprüft.