Powell: fed-standpunkt zur iran-krise bleibt unverändert
Jerome Powell, Präsident der US-Notenbank Federal Reserve, hat in Harvard einen Vortrag zum Thema Wirtschaft gehalten und dabei insbesondere auf die Auswirkungen des Konflikts zwischen den USA und Iran hingewiesen. Er bestätigte, dass es noch zu früh sei, die wirtschaftlichen Folgen dieser Krise genauer zu prognostizieren. Allerdings sei die Notenbank gut vorbereitet, um mögliche Inflationsschwankungen zu bekämpfen. Die Fed monitoriere die Erwartungen an die Inflationsrate sehr genau und sei sich bewusst, dass diese seit fünf Jahren über ihr Ziel von 2 Prozent liegt.

Aufruf zum optimismus für junge menschen
Powell rief die jungen Zuhörer auf, auch in schwierigen Zeiten Optimismus zu bewahren. Er erkannte an, dass der Arbeitsmarkt für junge Menschen aktuell sehr herausfordernd sei. Dennoch sei es wichtig, die positiven Entwicklungen in der Welt nicht aus dem Blick zu verlieren.
Die Ankündigung Powells führte zu einem Anstieg der Anleihekurse. Der Zinssatz für zwei- und zehnjährige US-Staatsanleihen fiel um etwa 10 Basispunkte. Die Anleger werden immer besorgter, dass ein länger andauernder Konflikt in der Region die globale Wirtschaft schädigen könnte, indem er die Ölpreise weiter in die Höhe treibt und die Verbraucherlast erhöht.