Klimawandel-warnung: extremtemperaturen werden immer seltener

Die spanische Meteorologiebehörde AEMET warnt eindringlich vor den Auswirkungen des Klimawandels auf das Wetter in Spanien. Nach langjährigen Beobachtungen ist es seltsam, aber die Temperaturrekorde für kalte Tage sind seit 2022 nicht mehr aufgestellt worden. Das ist eindeutig ein Zeichen für den Klimawandel, erklärt die AEMET.

Kalte tage werden immer seltener

Kalte tage werden immer seltener

Die Behörde betont, dass die Statistik selbst erklären könnte, warum die neuen Temperaturrekorde für kalte Tage immer seltener werden. Es gibt einfach weniger Möglichkeiten, um neue Minuskreuzes aufzustellen, als am Anfang der Aufzeichnungen.

Dennoch warnt die AEMET vor dem Irrglauben, dass der Klimawandel zu mehr kalten Tagen führen müsste. Im Gegenteil: Die Winter werden immer wärmer, was den Klimawandel immer drastischer wird.

Zahlreiche Beispiele bestätigen dies. Zwischen 2016 und 2025 wurden in Spanien lediglich 7 neue Rekordwerte für kalte Tage erreicht, während es bei warmen Tagen 100 solche Fälle gab. Das bedeutet, dass Rekordwerte für warme Tage etwa 30 Mal häufiger vorkommen als für kalte.

Die Daten zeigen auch, dass die Winter in den 80er Jahren sehr kalt waren, aber sich das seit den 90er Jahren geändert hat. In den Jahren 2000 bis heute wurden die meisten Winter wärmer.